Donnerstag, 29. April 2010

Ein Paradebeispiel der Kundenunfreundlichkeit

Nach der Vorlesung sind eine Kommilitonin und ich zu einem Eisladen in der Hauptstraße gegangen, den ich bis jetzt eigentlich ganz gut fand. Das Eis dort ist sehr lecker und die Preise sind verhältnismäßig OK. Ab heute haben sie allerdings einen Kunden weniger....

Nachdem ich das erste Bisschen von meinem Eis gegessen hatte, fing meine Lippe an zu kribbeln und schwoll an - eine typische Haselnussallergiereaktion. Ich bin wieder in den Eisladen reingegangen, um denen zu sagen, dass Spuren von Haselnusseis an meinem Eis waren - was ja eigentlich nicht passieren sollte, würden sie sauber arbeiten.

Anstatt einer Entschuldigung, die ich erwartet hatte, schnauzt mich die Bedienung hinter der Eistheke an, dass das gar nicht sein könnte, dass all ihre Eiskellen sauber wären (ja klar, die standen ja auch im Wasser), dass keine Eissorten sich vermischen würden (hatte ich allerdings sogar selbst GESEHEN, da sie als wir bestellten ca. 10 Leute kurz hintereinander bedienten und ohne die Kelle zu säubern durch die Eissorten gingen) und außerdem hätte sie die letzten zwei Stunden kein Haselnusseis mehr verkauft (es waren allerdings noch weitere Verkäufer dort beschäftigt, die parallel arbeiteten). Jeden Ansatz meinerseits, dass es gar nicht an den Kellen läge sondern an den Spuren im Eis und dass es so sein MUSSTE, weil ich mir eine allergische Reaktion ja nicht ausdenken würde, schmetterte sie sofort ab, denn es sei ja alles blitzblank bei ihnen.... Abschließend bekam ich den Spruch zu hören: "Ich hab keinen Bock auf dies Theater, Du bekommst hier nie wieder Eis..."

Schade ums leckere Eis, aber da gehe ich nicht wieder hin...

2 Kommentare:

  1. Wie mies! Sowas interessiert sicher auch die Lokalpresse, hihi ^^

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  2. frechheit!! emil wollte letzt zitroneneis, die kugel war aber nicht weiss sondern rot... der kunde vor uns hatte wohl kirsch bestellt...

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