Ein Blick auf den Kalender verrät mir, heute müssen 12 Bilder geknipst werden!
Am heutigen Montag hat das 6. Semester angefangen -- das Bachelorarbeitssemester. Ein halbes Semester lang haben wir allerdings noch reguläre Vorlesungen, bevor wir zum Schreiben der Bachelorarbeit freigestellt werden. So fing gleich heute morgen um 8:30 die erste Vorlesung an. Allerdings sollte meine nächste Vorlesung erst um 14:15 beginnen, was gute 4 Stunden Warten bedeutete. Ich hatte schon überlegt Barbara und Theo um Asyl zu bitten, aber da ich ein paar Dinge zu erledigen hatte, wollte ich diese erstmal hinter mich bringen.
Doch zunächst hab ich mich mit anderen wartenden Kommilitonen ins Café gesetzt:
Hinter dieser unscheinbaren Tür verbirgt sich das Zentrale Sprachlabor der Uni Heidelberg, an dem alle Heidelberger Studenten Sprecherziehung und Fremdsprachenausbildung wahrnehmen können.
Vor einigen Semester war ich bereits ein paar Mal dort, um die korrekte Aussprache des spanischen "R"s ("Zungenspitzen-R") zu üben. Doch heute war Einschreibtermin für die Fremdsprachkurse in diesem Semester und da ich weder einen Hochschulsportkurs abbekommen habe, noch wieder einen Katalankurs machen kann, weil sich die Vorlesungen überschneiden, hab ich mir spontan überlegt, schreibe ich mich für einen Anfängerkurs einer neuen Sprache ein. Die Wahl fiel auf Schwedisch. Da sich meist mehr Leute einschreiben, als Plätze zur Verfügung stehen, hängen morgen ab 17 Uhr die Listen, mit den Leuten die für die Kurse ausgelost wurden, aus. Drückt mir mal die Daumen!!
Anschließend habe ich den Optiker besucht.
Meine neue Brille hinterlässt starke Abdrücke an der Nase, so dass ich heute mal nach weicheren Nasenpads gefragt habe (danke noch mal für den Tipp Astrid!). Ich habe nicht nur neue Nasenpads bekommen, sondern der Optikerin fiel auf, dass meine Brille ja generell falsch eingestellt sei. Sie hat die Bügel neu gebogen und nun fühlt sich die Brille viel leichter an. Sie sagte, die alte Einstellung hätte die Brille nach hinten gezogen, was zusätzlich Druck auf die Nase ausgeübt hat. Erkennt man die weicheren Pads? Fühlen sich fast gelig an.
Mein nächster Besuch galt dem Rathaus.
Dort habe ich am Empfang bekommen, was bei uns leer war, nämlich gelbe Säcke!
Notstand beseitigt :)
Nebenbei habe ich dann noch zwei Touries aus Israel glücklich gemacht, die mit ihren Fahrrädern und einem Stadtplan hilflos an einer Straßenecke standen. Ich habe ihnen ein bisschen erzählt, was sehenswert ist, wo sie hinfahren sollten / könnten. War schön etwas Englisch zu sprechen, wo es momentan wieder so gut geht. Während des Praktikums hatte ich eine englische Kollegin, so dass wir im Büro häufig Englisch gesprochen haben, aber in den nächsten Wochen wird es sicher wieder etwas einschlafen...
Anschließend habe ich mich zum zweiten Mal mit Kommilitonen in ein Café gesetzt, um den Rest der Wartezeit rumzukriegen. Diesmal gabs dann Mittagessen:
Meinen Kurs um 14:15 habe ich dann allerdings nur ca. 10 Minuten lang besucht, da ich beim Mittagessen erfahren habe, dass in dem Kurs um 12 noch Plätze frei sind und so habe ich im 14-Uhr-Kurs meinen Platz freigegeben und werde in den 12-Uhr-Kurs wechseln. Die Leute die um 14 Uhr im Kurs saßen und keinen Platz hatten, haben sich gefreut und für mich reduziert sich die Wartezeit.
Zu Hause angekommen haben wir mein Fahrrad noch etwas aufgehübscht, da ich ja jetzt wieder täglich mit dem Fahrrad zur Uni fahren werde. Die Kette wurde geölt und die zerbrochenen alten Plastikpedale wurden durch stabilere ersetzt.

Wer alles mitgemacht hat, seht ihr hier.












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