Gestern bin ich zum ersten Mal den Verpflichtungen meines neuen Abteilungsleiter-Daseins nachgekommen. Im Sommer wurde ich im Sportverein zur Abteilungsleiterin der Abteilung, in der ich auch Trainerin bin, gewählt. Ein bis zwei Mal im Jahr lädt der Vereinsvorstand mit den Damen der Geschäftsstelle zusammen zur Hauptversammlung, bei der sich die Abteilungsleiter untereinander über Neuigkeiten informieren und austauschen können. Da ich ja sitzungserprobt bin, kam mir vieles bekannt vor - Sportvereine haben irgendwie alle die selben Probleme, mit denen sie sich so rumschlagen... Außerdem gings fix. Innerhalb von einer Stunde war alles rum. Quasi locker auf einer Pobacke abgesessen :) In einem halben Jahr dann wieder...
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Mittwoch, 28. November 2012
Montag, 19. November 2012
Im Stoffrausch :)
Am Freitag war zum letzten Mal in diesem Jahr der Stoffmarkt Holland in der Region. Auf dem Marktplatz in Mannheim reihten sich die vielen Verkaufsstände deutscher und holländischer Stoff- und Nähzubehörverkäufer aneinander und zogen die Stoffsüchtigen magisch an :)
Ich habe mir vor allem Fleece- und Baumwollstoffe mitgenommen, um einige Loops zu nähen, die ich einem Verein für seinen Weihnachtsmarktstand spenden möchte, der hier in Heidelberg ansässig ist und sich um Familien kümmert, die von HIV und AIDS betroffen sind. Der Verein finanziert sich nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. So kann ich Kreativität und Gutes Tun gleich verbinden.
Samstag, 3. Dezember 2011
1.12. = Welt-Aids-Tag
Gestern war Welt-Aids-Tag. Schaut doch mal auf welt-aids-tag.de vorbei und schaut Euch ein paar Botschaftervideos an! Hier ein Statement eines Botschafters, das schön die immer noch vorherrschende Stigmatisierungssituation hervorhebt:
"Ich bin Arzt und seit 2 Jahren HIV-positiv. Ich habe sofort mit einer antiretroviralen Therapie begonnen, um meine Viruslast unter die Nachweisgrenze zu bringen und weiterhin als Chirurg operativ tätig sein zu können. Die Tatsache, dass das medizinisch und arbeitsrechtlich möglich ist, hat mir nichts genützt; ich wurde von meiner Klinik entlassen und arbeite nicht mehr als Arzt. Das Hauptproblem, das ich als HIV-Positiver heute erlebe, ist nicht mangelnde Aufklärung über Schutz vor AIDS oder fehlende medizinische Versorgung sondern das Stigma, dass HIV anhaftet. Der Öffentlichkeit ist nicht bewusst, dass HIV eine gut behandelbare, chronische Erkrankung geworden ist - weniger gefährlich als Diabetes oder Fettleibigkeit. Kaum jemandem ist tatsächlich bekannt, dass das "Etikett" HIV auf dem Vorhandensein eines nicht krankheitswertigen Antikörpers beruht, der überhaupt niemanden bedroht. Der Antikörperstatus sagt weder über Ansteckungspotential noch über den Gesundheitszustand etwas aus. Eine differenzierte Betrachtung von Antikörperstatus, Viruslast und Helferzellenzahl ist wichtig. Es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen BEHANDELTER und unbehandelter HIV-Infektion. Über meine persönlichen Erfahrungen im Berufsleben nach HIV und meinen gescheiterten Versuch, weiterhin ärztlich tätig zu sein, hat das DEUTSCHE ÄRZTEBLATT im diesjährigen Heft Nr. 22 einen Artikel von mir veröffentlicht. Ich konnte damit eine rege Diskussion in der Ärzteschaft auslösen. Ein sehr ausführlicher Artikel über Arbeitsrecht bei HIV-infiziertem Personal im Gesundheitswesen wurde als Reaktion auf meinen Artikel im Heft 42 veröffentlicht. Es wäre einfältig, das erhebliche Stigma, das mit HIV einhergeht, wegdiskutieren zu wollen. Zu meinem Schutz habe ich sowohl den Artikel im Deutschen Ärzteblatt als auch diesen Beitrag unter Pseudonym verfasst."
Positiv zusammen leben - aber sicher!
"Ich bin Arzt und seit 2 Jahren HIV-positiv. Ich habe sofort mit einer antiretroviralen Therapie begonnen, um meine Viruslast unter die Nachweisgrenze zu bringen und weiterhin als Chirurg operativ tätig sein zu können. Die Tatsache, dass das medizinisch und arbeitsrechtlich möglich ist, hat mir nichts genützt; ich wurde von meiner Klinik entlassen und arbeite nicht mehr als Arzt. Das Hauptproblem, das ich als HIV-Positiver heute erlebe, ist nicht mangelnde Aufklärung über Schutz vor AIDS oder fehlende medizinische Versorgung sondern das Stigma, dass HIV anhaftet. Der Öffentlichkeit ist nicht bewusst, dass HIV eine gut behandelbare, chronische Erkrankung geworden ist - weniger gefährlich als Diabetes oder Fettleibigkeit. Kaum jemandem ist tatsächlich bekannt, dass das "Etikett" HIV auf dem Vorhandensein eines nicht krankheitswertigen Antikörpers beruht, der überhaupt niemanden bedroht. Der Antikörperstatus sagt weder über Ansteckungspotential noch über den Gesundheitszustand etwas aus. Eine differenzierte Betrachtung von Antikörperstatus, Viruslast und Helferzellenzahl ist wichtig. Es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen BEHANDELTER und unbehandelter HIV-Infektion. Über meine persönlichen Erfahrungen im Berufsleben nach HIV und meinen gescheiterten Versuch, weiterhin ärztlich tätig zu sein, hat das DEUTSCHE ÄRZTEBLATT im diesjährigen Heft Nr. 22 einen Artikel von mir veröffentlicht. Ich konnte damit eine rege Diskussion in der Ärzteschaft auslösen. Ein sehr ausführlicher Artikel über Arbeitsrecht bei HIV-infiziertem Personal im Gesundheitswesen wurde als Reaktion auf meinen Artikel im Heft 42 veröffentlicht. Es wäre einfältig, das erhebliche Stigma, das mit HIV einhergeht, wegdiskutieren zu wollen. Zu meinem Schutz habe ich sowohl den Artikel im Deutschen Ärzteblatt als auch diesen Beitrag unter Pseudonym verfasst."
Positiv zusammen leben - aber sicher!
Montag, 18. April 2011
Sommertagszug
Nachdem ich am Wochenende beim Kochseminar einiges gelernt habe und wir tolle Stunden mit einer super witzigen, schlagfertigen Gruppe junger Schweden verbracht haben, fand heute Nachmittag hier der Sommertagszug, ein Kurpfälzer Frühlingsfest, statt. Erst sind die Kinder hinter dem Schneemann und den Butzen her durch die Straßen gezogen und anschließend gabs auf dem Kerweplatz noch einiges zu erleben.
Der Zug wurde begleitet von Frühlingsliedern wie "Winter ade" und dem traditionellen Sommertagslied. Hier mal ein Textbeispiel von der oben verlinkten Wikipediaseite:
- Strih, Strah, Stroh,
- Der Sommerdag is do.
- Der Sommer und der Winter
- Des sin Geschwisterkinder.
- Sommerdag, stab aus
- bloß dem Winter die Aage aus
- Strih, Strah Stroh,
- Der Sommerdag is do
- Isch her die Schlissel klingle,
- Was werre se uns dann bringe
- Neuer Wein und Brezel drein,
- Was noch dazu? Paar neie Schuh,
- Strih Strah Stroh
- Der Sommerdag is do
- O du alter Stockfisch,
- wann mer kummt, do hosch nix
- Als e Schipp voll Kohle,
- Der Kukuck soll disch hole.
- Strih Strah Stroh,
- Der Sommerdag is do.
- Heit iwwers Johr,
- Do simmer widder do.
Am Kerweplatz angekommen wurde der den Winter symbolisierende Schneemann verbrannt:

Donnerstag, 14. April 2011
Vorfreude
Die Vorfreude auf ein ereignisreiches Wochenende steigt!
Morgen fahre ich nach der Uni nach Gießen, um an einem Seminar zum Thema "Kochen auf Freizeiten und für Gruppen" teilzunehmen. Ich habe nun schon zwei Mal die Organisation der Verpflegung für eine Wochenend-Sportveranstaltung für junge Leute übernommen. Der Anspruch war nicht extrem hoch, weil wir meist in einer Turnhalle eine Küche improvisiert haben, aber dazulernen schadet ja nie, also bin ich sehr gespannt, was wir am Wochenende nun alles zu dem Thema lernen werden.
Dann ist am Wochenende eine Delegation schwedischer Jugendlicher im Lande, deren Betreuung wir ein wenig mitgestalten werden.
Und damits nicht langweilig wird, werde ich dann am Sonntag noch bei einem Frühlingsfest für die Vereinskasse Kinder schminken.
Zum Glück ist erst die erste Vorlesungswoche in diesem Semester rum (am Montag wurde ich 3 (!) Mal in der Bahn kontrolliert...), so dass noch nicht übermäßig viel für nächste Woche vorbereitet werden muss...
Soweit ein kleiner Bericht über die ehrenamtlichen Dinge, die das kommende Wochenende bereichern werden ;)
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