Nun komme ich auch endlich dazu, ein wenig von unserem Urlaub auf Amrum zu berichten. Es war eiskalt, windig, aber fast die ganze Zeit sehr sonnig. Wir sind viel zu Fuß unterwegs gewesen und haben uns durchpusten lassen. Insgesamt war es eine sehr erholsame Woche.
Ein paar Impressionen:
In der Nähe unserer Ferienwohnung gab es einen "Friedhof der Heimatlosen", den wir besichtigt haben. Dort wurden im vorigen Jahrhundert Menschen beerdigt, die auf See verunglückt und am Inselstrand angeschwemmt wurden. In Zeiten moderner medizinischer Methoden und internationaler Polizeikooperationen, kommt es nicht mehr vor, dass Schicksale ungeklärt bleiben und auf einem solchen Friedhof beigesetzt werden.
Auch auf der Insel waren wir cachen. Und manches Mal musste auch an unzugänglichen Orten nach dem nächsten Hinweis gesucht werden:



Einsatz zeigen für interessante Fotos:
Die freiwillige Feuerwehr war auch vor Ort und hat Glühwein und Würstchen über den Tresen geschoben.
Die Nebler Kirche St. Clemens:
Und die "Sprechenden Grabsteine" auf dem Friedhof aus der Zeit der Walfänger (um 1700 rum). Es war üblich lange Texte über den Verstorbenen auf die Grabsteine zu schreiben und Symbolbilder einzumeißeln, die die Person charakterisierten. So steht ein großes Schiff zum Beispiel für einen Kapitän oder eine Mühle für einen Müller.
In Nebel und Steenodde wurde in der letzten Zeit fleißig gebaut. Überall standen recht junge Häuser zwischen den alten traditionellen Friesenhäusern.
Zum Abschluss sind wir noch mal gemütlich Kaffee trinken gegangen. Im Friesen-Café gab es für uns Eierlikörtorte und Friesenwaffeln mit Pflaumenmus *hm lecker*.















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